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Eine Sonnenuhr für die Marienkirche


Sonnige Aussichten verhieß am Reformationsgedenktag gleich nach dem Festgottesdienst eine kleine Feierstunde.

In dieser wurde die Sonnenuhr an der Südseite der Wallesauer Marienkirche offiziell ihrer Bestimmung übergeben.

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Pfarrer Bernhard Nikitka konnte dazu zahlreiche Gäste begrüßen. Bruno Westhoven heißt der Mann, der sich mit Sonnenuhren beschäftigt und im Zuge dessen auf Wallesau gestoßen war. In Zusammenarbeit mit der Landkreisstelle Heimatpflege und dem Kirchenvorstand von Wallesau war das Projekt schließlich in Angriff genommen worden. Tatkräftige Mitwirkung seitens der Kirchengemeinde hatte Daniel Mederer geleistet.

Der ehrenamtlich tätige Westhoven schilderte den Anwesenden sodann den Werdegang der Aktion. Erstaunt war man im Allgemeinen darüber, wie genau die Sonnenuhr, deren Stab nicht auf die MEZ, sondern auf die Wahre Ortszeit justiert ist, an diesem Tag die Zeit anzeigte.

Zum Gedenken an die Reformation waren an der Sonnenuhr die Jahreszahlen 1517 und 2017 angebracht worden. Um den Reformationsgedanken weiter zu verdeutlichen, hatte Glaskünstler Klaus-Leo Drechsel zudem die Luther-Rose integriert.

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Da beide, sowohl Herr Westhoven (mit seinem Hobby "Sonnenuhren") als auch der Künstler Drechsel aus Rednitzhembach kommen, war auch Bürgermeister Jürgen Spahl anwesend. Die Feierstunde umrahmte der Posaunenchor.

Im Anschluss an die kleine Feierstunde lud Pfarrer Nikitka alle Besucher zu einem Imbiss in den Gemeindesaal ein.

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Text in Anlehnung an K. Heumann, Roth-Hilpoltsteiner Volkszeitung, 04.11.2017, Seite 45
Fotos: K. Pfahler

[Weitere Informationen zur Entstehung der Sonnenuhr finden Sie hier]

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