Epoche 7: Corona-Pandemie (seit 2020)


 

Dezember 2019: In China taucht eine neue Atemwegserkrankung auf.

Die Atemwegserkrankung COVID-19 wurde erstmals in der Millionenstadt Wuhan der chinesischen Provinz Hubei auffällig und entwickelte sich in China schon bald zur Epidemie. Der Ausbruch wurde durch das bis dahin unbekannte Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst. 

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Epoche7 virus Januar 2020: COVID-19 breitet sich aus


Am 13. Januar 2020 wurde aus Thailand – und damit außerhalb der Volksrepublik China – die erste Infektion mit SARS-CoV-2 bestätigt, am 23. Januar 2020 meldeten Behörden den ersten Infektionsfall außerhalb von Asien in den Vereinigten Staaten von Amerika und am 27. Januar wurde die erste Ansteckung in Europa in Bayern bekannt.
Es gab jeweils eine Verbindung zu Reisen nach oder von Wuhan.

In der Folgezeit fand eine rasante Ausbreitung der todbringenden Krankheit über den gesamten Erdball hinweg statt. 

Um die Verbreitung des Virus unter Kontrolle zu bekommen, beschloss die Bayerische Staatsregierung, alle Kindergärten, Kitas und Schulen ab Montag, den 13.03.2020, zu schließen. Ab Freitag, den 20.03.2020, kamen zusätzlich grundlegende Ausgangsbeschränkungen dazu. Die Einschränkungen galten auch für den Besuch von Gottesdiensten. Eine ganze Zeit lang waren Gottesdienste komplett verboten - später durften sie nur mit Masken und einem vorgeschriebenen Abstand von 1,5 m zum nächsten Gottesdienstbesucher durchgeführt werden. Das Singen war lange Zeit verboten. Besondere Veranstaltungen (Konfirmation ...)  wurden auf spätere Zeitpunkte verschoben.

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Lange Zeit ersetzten bzw. ergänzten Video-Gottesdienste die Präsenz-Gottesdienste in der Kirche. Pfarrer Nikitka hielt seine Predigt vor der Kamera (einmal sogar im Krankenhaus). Sein Team (Kristina Böttger, Roland Merkenthaler und Katja Lobenwein) unterstützte in der Kirche. Die Filmaufnahmen und –schnitte stammten von Florian Koch.

 

Kunstwerke auf dem Friedhof

Am 22. November 2020 übergab Fritz Meyer (INTO AFRICA) zwei Skulpturen afrikanischer Künstler an die Kirchengemeinde Wallesau. Hierbei stellte er den Gottesdienstbesuchern auch die Künstler aus Zimbabwe vor und informierte über die Bedeutung der Kunstwerke.

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Heiliger Abend 2020

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Da die Abstände in der Kirche von der Vielzahl der Besucher nicht einhaltbar gewesen wären, fand der Gottesdienst im Freien in der Neuen Mitte statt. 

 

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Evangelisch-Lutherisches Pfarramt Wallesau
Pfarrer Bernhard Nikitka
Eckersmühlener Straße 5
91154 Roth-Wallesau

Telefon (Wa): 09171/70026
Telefon (Eck): 09171/892269
Email: pfarramt(at)kirche-wallesau.info

 

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Webmaster: Karlheinz Pfahler
Email: k.pfahler(at)kirche-wallesau.info

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Roth-Wallesau, 18. Februar 2017

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Virtueller Kirchenrundgang


 

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Die Kirchengemeinde Wallesau


 

Die zirka 400 Gemeindeglieder der Kirchengemeinde Wallesau verteilen sich auf die Ortschaften Laffenau, Mauk, Obermauk, Wernsbach, Obersteinbach und Wallesau. Damit sind 3 politische Gemeindegebiete betroffen, das Gebiet der Stadt Heideck, das Gebiet der Gemeinde Georgensgmünd und das Gebiet der Kreisstadt Roth.

Die Kirche und das Pfarrhaus stehen in Wallesau, einem Ort, der vor der Gebietsreform in den 70er Jahren politisch selbstständig war und dem Wernsbach, Mauk und Obermauk politisch zugehörig waren. Auch die gemeinsame Schule befand sich damals in Wallesau.

Seit der Umsetzung des Dekanatsentwicklungsprogramms in den Jahren 2008 bis 2010 ist die Kichengemeinde Wallesau zwar immer noch selbstständig, bildet jedoch eine Arbeitsgemeinschaft mit den Kirchengemeinden Hilpoltstein und Eckersmühlen. Der Eckersmühlener Pfarrer ist auch der Inhaber der Pfarrstelle Wallesau. Zudem finden gemeinsame Aktionen und Pfarrerwechsel zwischen allen drei Kirchengemeinden statt.

 Kartenquellen: Bayernatlas

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Die Glocken der Wallesauer Kirche


 

1597 Erstmalige Erwähnung  einer Glocke in der Wallesauer Marienkirche. Es handelte sich um die sog. Türkenglocke. Sie sollte regelmäßig zum Gebet zusammenrufen, um Europa vor den  herannahenden Türken zu bewahren. Außerdem sollte der Mesner diese Glocke bei einem Auftauchen des türkischen Heeres läuten.
1620 Anschaffung einer zweiten Glocke
ca. 1638 Beide Glocken werden im 30-jährigen Krieg gestohlen.
1674 Nach der Neubesiedlung des Ortes wird eine neue Glocke angeschafft.
ca. 1694 Die Kirchenglocke zerspringt und wird durch eine neue Glocke ersetzt. Diese bleibt bis 1955 in Wallesau.
1700 Eine zweite, größere Glocke wird angeschafft. Sie muss jedoch bereits nach 20 Jahren wegen eines Sprungs ausgewechselt werden.
1843 Wallesau erhält eine dritte Glocke.
1911 Das Klangbild wird durch eine vierte Glocke abgerundet.
1918 Die Glocken sollen beschlagnahmt und eingeschmolzen werden (Waffenproduktion). Es gelingt jedoch, das Vorhaben abzuwenden.
1939 Wieder wird versucht, die Kirchenglocken zu beschlagnahmen und einzuschmelzen. Dieses Mal sind die Einwände der Wallesauer erfolglos. Aus den zwei zuletzt angeschafften Glocken werden Kanonen. Die beiden älteren Glocken stehen unter Denkmalschutz und bleiben der Kirche erhalten.
1955 Nun werden auch die letzten beiden Glocken zerstört. Sie fallen dem Feuer (Brand nach Blitzschlag) zum Opfer. Die Kirchengemeinde kauft in Nürnberg eine Notglocke (Schiffsglocke). Eigentlich will man sie nur mieten, der Mietzins ist jedoch zu hoch. Deshalb kauft man sie gleich. Die Glocke wird an einem Balken zwischen zwei Bäumen auf dem Friedhof angebracht.
1957 Vier neue Glocken werden vor dem wieder aufgebauten Turm geweiht und dann im Glockenstuhl angebracht.
   
   Glocke 1: Lob- und Dank-Glocke // größte Glocke // "Herr, Gott, dich loben wir."
   Glocke 2: Betglocke // "Herr, erbarme dich."
   Glocke 3: Friedensglocke // "Verleih uns Frieden gnädiglich."
   Glocke 4: Glaubensglocke // kleinst Glocke // "Lass mich dein sein und bleiben."
     
1958 Die Notglocke wird einer Kirchengemeinde in Afrika gespendet. Um Frachtgebühren zu sparen, darf das Schiff sie während der Fahrt als Schiffsglocke verwenden.

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