zeitungsausschnitt kirchenfahne 1993

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zeitungsausschnitt brand 1955

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Virtueller Kirchenrundgang


 

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Die Kirchengemeinde Wallesau


 

Die zirka 400 Gemeindeglieder der Kirchengemeinde Wallesau verteilen sich auf die Ortschaften Laffenau, Mauk, Obermauk, Wernsbach, Obersteinbach und Wallesau. Damit sind 3 politische Gemeindegebiete betroffen, das Gebiet der Stadt Heideck, das Gebiet der Gemeinde Georgensgmünd und das Gebiet der Kreisstadt Roth.

Die Kirche und das Pfarrhaus stehen in Wallesau, einem Ort, der vor der Gebietsreform in den 70er Jahren politisch selbstständig war und dem Wernsbach, Mauk und Obermauk politisch zugehörig waren. Auch die gemeinsame Schule befand sich damals in Wallesau.

Seit der Umsetzung des Dekanatsentwicklungsprogramms in den Jahren 2008 bis 2010 ist die Kichengemeinde Wallesau zwar immer noch selbstständig, bildet jedoch eine Arbeitsgemeinschaft mit den Kirchengemeinden Hilpoltstein und Eckersmühlen. Der Eckersmühlener Pfarrer ist auch der Inhaber der Pfarrstelle Wallesau. Zudem finden gemeinsame Aktionen und Pfarrerwechsel zwischen allen drei Kirchengemeinden statt.

 Kartenquellen: Bayernatlas

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Die Glocken der Wallesauer Kirche


 

1597 Erstmalige Erwähnung  einer Glocke in der Wallesauer Marienkirche. Es handelte sich um die sog. Türkenglocke. Sie sollte regelmäßig zum Gebet zusammenrufen, um Europa vor den  herannahenden Türken zu bewahren. Außerdem sollte der Mesner diese Glocke bei einem Auftauchen des türkischen Heeres läuten.
1620 Anschaffung einer zweiten Glocke
ca. 1638 Beide Glocken werden im 30-jährigen Krieg gestohlen.
1674 Nach der Neubesiedlung des Ortes wird eine neue Glocke angeschafft.
ca. 1694 Die Kirchenglocke zerspringt und wird durch eine neue Glocke ersetzt. Diese bleibt bis 1955 in Wallesau.
1700 Eine zweite, größere Glocke wird angeschafft. Sie muss jedoch bereits nach 20 Jahren wegen eines Sprungs ausgewechselt werden.
1843 Wallesau erhält eine dritte Glocke.
1911 Das Klangbild wird durch eine vierte Glocke abgerundet.
1918 Die Glocken sollen beschlagnahmt und eingeschmolzen werden (Waffenproduktion). Es gelingt jedoch, das Vorhaben abzuwenden.
1939 Wieder wird versucht, die Kirchenglocken zu beschlagnahmen und einzuschmelzen. Dieses Mal sind die Einwände der Wallesauer erfolglos. Aus den zwei zuletzt angeschafften Glocken werden Kanonen. Die beiden älteren Glocken stehen unter Denkmalschutz und bleiben der Kirche erhalten.
1955 Nun werden auch die letzten beiden Glocken zerstört. Sie fallen dem Feuer (Brand nach Blitzschlag) zum Opfer. Die Kirchengemeinde kauft in Nürnberg eine Notglocke (Schiffsglocke). Eigentlich will man sie nur mieten, der Mietzins ist jedoch zu hoch. Deshalb kauft man sie gleich. Die Glocke wird an einem Balken zwischen zwei Bäumen auf dem Friedhof angebracht.
1957 Vier neue Glocken werden vor dem wieder aufgebauten Turm geweiht und dann im Glockenstuhl angebracht.
   
   Glocke 1: Lob- und Dank-Glocke // größte Glocke // "Herr, Gott, dich loben wir."
   Glocke 2: Betglocke // "Herr, erbarme dich."
   Glocke 3: Friedensglocke // "Verleih uns Frieden gnädiglich."
   Glocke 4: Glaubensglocke // kleinst Glocke // "Lass mich dein sein und bleiben."
     
1958 Die Notglocke wird einer Kirchengemeinde in Afrika gespendet. Um Frachtgebühren zu sparen, darf das Schiff sie während der Fahrt als Schiffsglocke verwenden.

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Impressum


 

Inhaltliche Verantwortung gemäß § 5 TMG und § 55 RStV

Evangelisch-Lutherisches Pfarramt Wallesau
Pfarrer Bernhard Nikitka
Eckersmühlener Straße 5
91154 Roth-Wallesau

Telefon (Wa): 09171/70026
Telefon (Eck): 09171/892269
Email: pfarramt(at)kirche-wallesau.info

 

Entwicklung der Homepage

Webmaster: Karlheinz Pfahler
Email: k.pfahler(at)kirche-wallesau.info

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Roth-Wallesau, 18. Februar 2017

Epoche 6: Die Kirche mit Mittelgang und bemalten Bänken (seit 1986 n. Chr.)


 

Im Jahr 1986 findet die letzte Renovierung der Wallesauer Kirche statt. Hierbei werden nicht nur Sanierungen des an einigen Stellen feuchten Mauerwerks durchgeführt, sondern auch Veränderungen an Bänken, Orgel und Beleuchtung vorgenommen.
Die die Bankreihen umgebenden Seitengänge weichen wieder zu Gunsten eines breiten Mittelgangs. Den Bereich vor dem Altarraum ziert ein goldener Kronleuchter. An langen Kabeln herabhängende Deckenleuchten bringen Licht in das große Kirchenschiff. Bänke, Kanzel, Empore und Orgel werden im Markgrafenstil bemalt. Für den Altarraum wird ein Stehpult gefertigt und passend zu den Bänken bemalt.
Außerdem erhält die Kirche ein programmierbares, elektronisch gesteuertes Uhrwerk, das die exakte Zeit per Funk von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig  bezieht.

 

Grundriss der neu gestalteten Kirche

1 Altar

2 Taufstein

3 Kanzel

4 Sakristei

5 Bankreihen

6 Treppe zur Empore

 
Fotos aus der Zeit nach der Renovierung

 

 

550-jähriges Kirchenjubiläum

Genau 550 Jahre ist es nun her, dass das Gotteshaus erstmalig urkundlich erwähnt wurde. Aus diesem Anlass findet am 23.04.1991 in der Wallesauer Kirche ein Festgottesdienst statt, den Pfarrer Adolf Möhnle und Oberkirchenrat Hermann von Loewenich gemeinsam gestalten. Musikalisch umrahmt wird die Jubiläumsfeier von der renovierten Orgel, dem Posaunenchor und dem Kirchenchor. Auch die Kinder der Kindergottesdienstgruppe, sowie die Konfirmandinnen und Konfirmanden tragen zur Gestaltung des Gottesdienstes bei.



Durch Anklicken des Fotos erhält man den Zeitungsartikel, der von der Veranstaltung berichtet.


Die defekte Wetterfahne wird ersetzt (1993)

47 Jahre ziert die weithin sichtbare Wetterfahne das Dach des Wallesauer Kirchturms. Dann dreht sie sich nicht mehr, da der Befestigungsrahmen eingerostet ist. Es besteht sogar Gefahr, dass Teile der Fahne bei einem Sturm abbrechen und herabstürzen. Aus diesem Grund beschließt man, die Fahne abzunehmen und durch eine neue zu ersetzen. Die notwendigen Arbeiten werden von Firma Ortner GmbH aus Hilpoltstein durchgeführt. Man fertigt eine neue Fahne aus Kupfer und Edelstahl, die dem Zahn der Zeit länger trotzen kann. Am 24. Juli 1993 wird die neue Wetterfahne im Rahmen einer Feierveranstaltung auf der Kirchturmspitze angebracht.



Durch Anklicken des Fotos erhält man den Zeitungsartikel, der vom Anbringen der Wetterfahne berichtet.

 

Eine neue Sonnenuhr für den Kirchturm (2017)

Da die Sonnenuhr auf der Südseite des Turms seit Jahrzehnten nicht mehr erkennbar und auch der Stab schon lange abgerostet ist, beschließt der Kirchenvorstand 2016, anlässlich des Lutherjahres eine neue Sonnenuhr anfertigen zu lassen. Herr Westhoven aus Rednitzhembach berechnet ehrenamtlich die Ziffernblatteinstellungen und schmiedet für die Kirchengemeinde einen neuen Stab. Daniel Mederer aus Mauk entwirft eine Vorlage und stellt diese dem Kirchenvorstand vor. Der Entwurf wird einstimmig angenommen.

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Im Frühjahr 2017 sitzt Daniel Mederer selbst auf dem Baugerüst und gestaltet bei Wind und Wetter eigenhändig das Ziffernblatt.

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Mitte Juni installieren Daniel Mederer und Herr Westhoven den im Dezember geschmiedeten Stab. Parallel dazu fertigt der Glas-Künstler Klaus-Leo Drechsel aus Rednitzhembach in seinem Atelier die Luther-Rose.

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Ende Juni 2017 ist es soweit: Klaus-Leo Drechsel und Bruno Westhoven bringen die Luther-Rose an der Kirchenwand an. Damit ziert den Wallesauer Kirchturm im Jubiläumsjahr ein wohl einzigartiges Kunstwerk.

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